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8 Kombucha-Fehler die du vermeiden musst!

Kombucha herzustellen ist kinderleicht. Nichtsdestotrotz kann es immer wieder vorkommen, dass das Getränk nicht wie gewünscht schmeckt oder sogar Schimmel bildet. Wenn du die im Folgenden aufgeführten Kombucha-Fehler vermeidest, kann dir und deinem Scoby allerdings gar nichts passieren. Du wirst ein köstliches Getränk zubereiten und von den guten Inhaltsstoffen des Kombuchas profitieren.

Also aufgepasst – Dont’s beim Kombucha brauen:

#1 Mangelnde Hygiene

Der Scoby besteht aus einer einzigartigen Kombination von Bakterien und Hefen. Wenn diese bioaktiven Stoffe mit anderen Bakterien reagieren, kann das negative Auswirkungen haben und zum Beispiel zu Schimmelbefall führen. Verunreinigte Hände oder Gefäße sind Gift für den Scoby. Sorgst du für eine saubere Umgebung wird er es dir danken.

#2 Den Scoby in heißen Tee legen

Die Bakterienkultur ist empfindlich. Ist der Tee, in den er gelegt wird zu heiß werden die guten Bestandteile abgetötet und er ist nicht mehr in der Lage zu fermentieren. Der Tee sollte Zimmertemperatur haben (20-25° C), dann passiert unserem fleißigen Freund nichts und er ist in der Lage seine Arbeit zu verrichten.

#3 Verwendung der falschen Gefäße oder Werkzeuge

Die Verwendung von Metall- oder billigen Plastikgefäßen kann zu Verunreinigungen des Getränks führen und den Scoby zerstören. Die organischen Säuren, die vom Teepilz gebildet werden können mit dem Metall chemisch reagieren und haben so nicht mehr den gewünschten gesundheitsfördernden Zustand. Am besten eignen sich große Glasgefäße. Das hat sogar noch den Vorteil, dass man den Fermentationsprozess beobachten kann. In fast jedem Haushalt findet man ein geeignetes Glasgefäß. Eine große Vase oder ein Bowlegefäß zum Beispiel.

#4 Zu wenig Zucker nutzen

Viele Kombucha Anfänger können sich nicht vorstellen, dass die große Menge an Zucker gesund sein kann. Der Zucker ist aber nicht für Dich! Er wird von dem Scoby benötigt um die wichtigen und gesunden Inhaltsstoffe des Kombucha zu produzieren. Der Scoby ernährt sich davon und wächst. Der wandelt den Zucker um, sodass er nicht mehr in seiner ursprünglichen Form besteht. Wir empfehlen 80-90 g Zucker auf 1 Liter Tee als Richtlinie.

#5 Offenes Gärgefäß

Der Kombucha benötigt zwar Sauerstoff während der Umwandlung, trotzdem muss das Gefäß in dem er reift mit einem Tuch abgedeckt werden. Andernfalls können Fliegen das Getränk verunreinigen.

#6 Falsche Umgebung

Rauch schadet dem Scoby. In dem Raum in dem er steht sollte nicht geraucht oder gekocht werden. Der Kombucha benötigt zwar Wärme, setzte ihn aber keinem direkten Sonnenlicht aus. Du solltest ihn auch von potenziellen Schimmelquellen wie Brot, Obst oder Gemüse fern halten. Bei Pflanzen besteht ebenfalls die Gefahr, dass Insekten oder Schimmel den Kombucha angreifen. Halte sie von Scoby fern! Er wird es dir danken! Erfahre hier weitere Tipps, wie du Schimmel auf deinem Kombucha verhindern kannst!

#7 Falsche Temperatur

Bei der Gärung sollte der Kombucha bei mindestens 20° C Raumtemperatur stehen. Am allerbesten gedeiht und arbeitet er bei 23°C. Je wärmer der Tee steht, desto schneller laufen seine chemischen Prozesse ab. Bei über 25°C reift der Kombucha demnach sehr schnell. Er sollte nicht über mehreren Wochen hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Einen guten Sommer übersteht er aber ohne Probleme. Unter 19 Grad stellt er seine Arbeit langsam ein. Der Scoby stirbt aber nicht sofort ab.

#8 Falsche Fermentationsdauer

Der Kombucha benötigt etwas Geduld. Die Fermentationsdauer beträgt 6-14 Tage in Abhängigkeit von der Temperatur (siehe #7). Im Winter kann der Scoby schon mal 14 Tage brauchen bis er den Kombucha hergestellt hat. Im Sommer ist er dafür umso fleißiger. Je länger er steht, desto saurer wird der Kombucha. Bei kurzer Gärdauer bleibt er süß und enthält entsprechend auch mehr Zucker. Das Getränk sollte aber mindestens 6 Tage gären. So kann es genügend ansäuern und die natürlichen Inhaltsstoffe bilden.

Welcher Fehler ist dir schon einmal passiert? Lass uns in den Kommentaren an deinen Erfahrungen teilhaben!

 

Kommentare (58)

Liebes Team,
mein kombucha hat einen neuem Scoby entwickelt (auch relativ groß). Aber schmeckt immer noch süßlich. Er steht schon sehr lang aber es ist ja auch gerade Winter.
Aber wenn sich ein neuer Scoby bildet lebt der Pilz doch noch und es geht im gut oder ?

Liebe Luisa,
im Winter braucht die Fermentation ein wenig länger. Bei dir bildet sich ein neuer SCOBY, die Bakterien und Hefen sind also am leben und es geht ihnen gut. Um die Fermentation zu beschleunigen kannst du deine Kultur in die Nähe der Heizung stellen. Am besten gedeiht und arbeitet die Kultur bei ca. 23°C.
LG dein Fairment-Team

Bezugnehmend auf ihre letzte Antwort bzgl. „zu viele Hefen“. Sollte man diese nicht vollständig in den neuen Ansatz übernehmen? Inwiefern sind Hefen und Bakterien antagonistisch?

Bislang habe ich immer alles gut aufgeschüttelt, um alles mitzunehmen. Besser den Hefebodensatz nicht in den neuen Ansatz übernehmen?

Hallo MJ,
die Aufgabe der Hefen ist es den Zucker in Kohlensäure und Alkohol umzuwandeln, sodass die Bakterien den Alkohol weiter in wertvolle Säuren und anderen Inhaltsstoffen weiter umwandeln können. Für dieses Prozess sollten Hefen und Bakterien in einem Gleichgewicht sein. Wenn du das Gefühl hast zu viel Hefen im Kombucha zu haben (braune Flecken) würde ich den Hefenbodensatz nicht mit in den neuen Ansatz übernehmen, da genug Hefen in der Flüssigkeit und im Scoby sind. Außerdem kannst du auch den Scoby mit Wasser abspülen um weitere Hefen zu entfernen.
LG von den Jungs von Fairment

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