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Wie eine Zweitfermentation gelingt + 3 Rezepte

Oftmals ist bei speziellen Kombucha-Rezepten die Rede von der Zweitfermentation. Doch worum es sich genau handelt, was dort passiert und wozu diese da ist, ist so manchem unklar.

Grundsätzlich reicht es vollkommen aus, nach der ersten und eigentlichen Fermentation den Kombucha zu trinken. Zu diesem Zeitpunkt hat man ein vollwertiges Getränk mit allen gewünschten Inhaltsstoffen und Eigenschaften.

Jedoch kann man nach der ersten eine zweite Fermentation anschließen. Diese unterscheidet sich wie folgt:

Sie findet in Flaschen bzw. geschlossenen Behältnissen statt

Während die eigentliche Fermentation unter Sauerstoffzufuhr, also in offenen Behältnissen stattfindet, wird bei der Zweitfermentation der Kombucha verschlossen. Das hat zwei gute Gründe:

Erstens will man eine weitere Säuerung vermeiden. Da die Bakterien im Kombucha aerob stoffwechseln, also unter Anwesenheit von Sauerstoff, stellen diese ihre Arbeit bei der Zweitfermentation ein.

Die Hefen hingegen können auch anaerob arbeiten und spalten so weiter Zucker in Kohlenstoffdioxid und Alkohol auf.

Der zweite Grund ist die Entstehung von Kohlensäure. Diese entsteht immer dann, wenn Kohlenstoffdioxid und Wasser aufeinander treffen. Jedoch entweicht in einem offenen Behältnis viel von dem Kohlenstoffdioxid bevor es mit dem Wasser zu Kohlensäure reagieren kann. Verwendet man ein geschlossenes System kann das CO2 nicht mehr entweichen und es bildet sich über die Zeit die gewünschte Kohlensäure. Weitere Tipps und Tricks wie Du in Deinen Kombucha Kohlensäure bekommst findest Du hier!

 

Aber Vorsicht: Vor Allem dünnwandige oder billige Flaschen können hier schon mal bersten.

 

Des Weiteren eignet sich die Zweitfermentation sehr gut, um den Kombucha mit allerlei Zutaten geschmacklich etwas zu variieren.

Das sollte man nämlich nicht während der eigentlichen Fermentation machen, weil manche Inhaltsstoffe und Zutaten die Symbiose von Hefen und Bakterien und den Teepilz empfindlich stören können.

Um seinen Kombucha etwas aufzupeppen gibt es gleich mehrere Möglichkeiten.

Zum einen kann man den Kombucha mit verschiedenen Säften mischen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Alternativ kann man auch mit Trockenfrüchten arbeiten. Viele packen Rosinen oder auch Beeren in ihren Kombucha. Das wirkt sich nicht nur auf den Geschmack aus, sondern sorgt auch für eine höhere Karbonisierung – also mehr Kohlensäure!

Eine weitere Möglichkeit stellt die Arbeit mit Kräutern dar. Hierzu einfach Ingwer, Minze oder Rosmarin in die Flasche geben (wer mag kann vorher die Kräuter abkochen)und mitgären lassen oder vorher Kochen und den Sud dann hinzugeben.

 

Zum Abschluss nochmal ein paar besonders empfehlenswerte Kreationen:

 

#1 Lemon-Ginger-Booch

1 L Kombucha

5 Scheiben Ingwer

20 ml frisch gepressten Zitronensaft

Alles in eine Flasche mit Bügelverschluss geben, sicher verschließen und einige Tage bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

 

#2 Pineapple-Strawberry-Booch

1 L Kombucha

60 ml Ananassaft

3 Erdbeeren

Alles in eine Flasche mit Bügelverschluss geben, sicher verschließen und einige Tage bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

 

#3 Rosmary-Berrie- Booch

1 L Kombucha

1 kleine handvoll gefrorene Beerenmischung

2 üppige Zweige Rosmarin

Alles in eine Flasche mit Bügelverschluss geben, sicher verschließen und einige Tage bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

 

Kennst du noch weitere tolle Rezepte? Dann schreibe sie in die Kommentare!

 

Foto: © depositphotos.com/Haribol_108

Kommentare (13)

Lieber Fabien,
nein da muss kein Pilz hinein. Einfach nur Früchte oder ohne alles in Flaschen verschlossen für ein paar Tage stehen lassen.

Liebe Grüße dein Fairment Team 🙂

Hallo Ihr Lieben, es ist doch ganz einfach an Bügelflaschen heran zu kommen. Ihr habt doch bedtimmt in Eurem Umkreis Biertrinker. Kauft ihnen doch das Leergit ab, oder tauscht gegen ein paar Flaschen fertigen Kombucha. Der Aufwand diese Flaschen besonders gut zu reinigen, ist erst mal enorm. Aber nur einmalig. Denn Eure leeren Flaschen später, stehen ja nicht ungespült tagelang rum. Es gibt bestimmt auch Getränkehändler, die Euch einen Kasten Leergut verkaufen. Sie werden sich bestimmt wundern, denn das war ja für sie immer nur ne Einbahnstraße. –lach– Haltet die leeren Flaschen gegen das Licht. So könnt Ihr vielleicht mit dem Händler zusammen, die Saubersten aus wählen. Schenkt ihm eine Flasche von Eurem fertigen Genräu dafür. Denkt daran, irgend wann wollt Ihr bestimmt auch Abnehmer für die „Kinder“ finden. Liebe Grüße an alle.

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  1. 5 out of 5
    „Kombucha hat meine Oma damals schon immer gemacht. Mit Fairment bin ich in ihre Fußstapfen getreten“

    Danke Fairment. Dank euch gibt es bei mir jetzt immer frische Fermente auf den Tisch. Das tut dem Geldbeutel aber vor allem der Gesundheit ganz gut. Die Community hat mich immer mit Rezepten inspiriert.

  2. 5 out of 5
    „Fairment hat meine Küche erobert. Ich backe jetzt auch mein eigenes Sauerteig Brot.“

    An einer Darmerkrankung leidend, tragen Fermente einen großen Teil zu meiner Gesunderhaltung bei. Fairment klärt auf und macht den Einstieg in die Welt der Fermentation mit ihren Produkten leicht, unterhaltsam und stylisch.

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