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Wasserkefir – Welche Inhaltsstoffe sind enthalten?

Überall kannst Du lesen, wie toll Wasserkefir ist und wie gut es dem Körper tut. Aber niemand verliert ein Wort über die Wasserkefir Inhaltsstoffe! Welche Inhaltsstoffe sind also im Wasserkefir enthalten und welche Rolle spielen sie für unseren Körper? Das erfährst Du hier!

Wasserkefir im Überblick

Bedenke, dass Wasserkefir ein fermentiertes, probiotisches Getränk ist. Es wird aus ehemals Zuckerwasser mit Trockenobst durch die Wasserkefir-Kristalle hergestellt, während es abgedeckt und für 1-3 Tage bei Raumtemperatur fermentiert.

Während dieser Zeit vergären die Mikroorganismen in den Kristallen den Zucker und den Stickstoff aus dem Trockenobst in zahlreiche Wasserkefir Inhaltsstoffe – gleichzeitig vermehren sich die Mikroorganismen.

Im Rohzustand wäre Wasserkefir mit Limonade vergleichbar, im fermentierten Zustand ist es eine gesündere Alternative zu Limonade. Warum? Aus dem ehemaligen Zuckerwasser ist ein süß-saures, prickelndes Geschmackserlebnis geworden.

Dafür sind die Inhaltsstoffe im Wasserkefir verantwortlich, die wir Dir kurz auflisten möchten:

Wasserkefir Inhaltsstoffe im Überblick

B Vitamine

Es gibt an der Zahl 8 B-Vitamine, die Dein Körper zum Überleben benötigt und die damit essenziell sind. Es ist bekannt, dass Wasserkefir Vitamin B1, B3, B6 und B12 enthält. Es würde uns nicht wundern, wenn auch die anderen B-Vitamine noch gefunden werden.

Somit entspricht ein Glas Wasserkefir fast schon einer Kapsel Vitamin B-Komplex mit dem Unterschied, dass sich hier um ein lebendiges und komplexes Lebensmittel handelt und nicht um isolierte Vitamine, die Dein Körper vielleicht gar nicht aufnehmen kann.

B-Vitamine sind alle in derselben Klasse, weil sie am Energiestoffwechsel im Körper beteiligt sind. In jeder einzelnen Zelle Deines Körpers wird Energie produziert, und zwar aus Kohlenhydraten und Fetten. Außerdem werden Aminosäuren ab- und umgebaut. Dazu werden die B-Vitamine benötigt.

Milchsäure

Ein großer Teil des Zuckers wird in Milchsäure abgebaut, welche dem Wasserkefir den charakteristischen süß-säuerlichen Geschmack gibt. Milchsäure wird teilweise im Dünndarm aufgenommen und im Körper zu Energie abgebaut, ein großer Teil landet jedoch auch im Dickdarm und wird von den dort ansässigen Darmbakterien verstoffwechselt.

Insgesamt wirkt Milchsäure anregend auf die Verdauung und kann sich bei einer eher trägen Verdauung wie auch bei Reizdarmsyndrom positiv auswirken.

Ethanol

Hefen sind dafür bekannt, aus Zucker geringe Mengen Ethanol (Alkohol) zu produzieren. Bei der Produktion von Bier und Wein ist dies ebenfalls der Fall, genauso wie auch beim Backen von Brot.

In Wasserkefir entstehen geringe Mengen Ethanol aus dem verstoffwechselten Zucker. Ein Großteil davon wird von Essigsäurebakterien (Acetobakter) sofort weiter in Essigsäure oxidiert, so dass der fertige Wasserkefir nur geringe Mengen Alkohol enthält.

Es gilt die Faustregel: Je länger der Wasserkefir fermentiert, desto weniger Alkohol ist enthalten. Generell ist dieses probiotische Gebräu auch für Kinder geeignet, da ein durchschnittlicher Wasserkefir nicht mehr Alkohol enthält als Apfelsaft.

Essigsäure

Der süß-säuerliche Geschmack kommt neben der Milchsäure durch Essigsäure zustande. Diese wird aus Ethanol hergestellt und schmeckt nicht ganz so adstringierend wie die Milchsäure. Du brauchst aber keine Angst zu haben, dass Dein Wasserkefir nach Essig schmeckt. Denn die enthaltenen Mengen sind zu gering, um den süß-säuerlichen Geschmack negativ zu beeinflussen.

Vitamin C

Vitamin C ist im Körper wichtig, um Bindegewebe zu bilden, Schäden zu reparieren und ein gesundes Immunsystem zu pflegen. Außerdem wirkt Vitamin C direkt Entzündungen entgegen. Die Bakterien im Wasserkefir produzieren geringe Mengen Vitamin C, die Dein Körper aufnehmen und verwerten kann. Das macht Wasserkefir zu einer noch reichhaltigeren Vitaminquelle.

Vitamin K

Vitamin K ist das wahrscheinlich am stärksten unterschätzte Vitamin. Bakteriell hergestelltes Vitamin K ist für den menschlichen Stoffwechsel bioaktiv und wird in die chemische Klasse Vitamin K2 eingeteilt.

Geschätzte 60 % aller Deutschen haben einen Vitamin K-Mangel, was das Risiko für Osteoporose und Testosteronmangel (bei Männern) bedeutend steigert. In geringen Mengen ist Vitamin K in Wasserkefir enthalten.

Ballaststoffe

Die Mikroorganismen leben zu 99% in den Wasserkefir-Kristallen, die aus einer Polysaccharid-Matrix bestehen, dem Kefiran. Geringe Mengen dieses Ballaststoffs sind löslich im Wasserkefir vorzufinden, welche über den Magen-Darm-Trakt in Deinen Dickdarm gelangen und Deinen Darmbakterien als Nahrungsgrundlage dienen.

Probiotika

Zuguterletzt sind es auch die lebendigen Mikroorganismen im Wasserkefir, die in Deinem Körper landen und sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken. Die genaue Zusammensetzung findest Du im Beitrag über Wasserkefir Bestandteile.

Ein Teil dieser lebendigen Mikroorganismen siedelt sich in Deinem Dickdarm an, vertreibt schädliche Darmbakterien, spült tote Bakterien heraus, hilft Deinem Körper dabei Ballaststoffe zu verstoffwechseln, und produziert darüber hinaus viele Stoffe viele Stoffe, die Deiner Gesundheit zugutekommen.

Eine gesunde Darmflora ist absolute Grundlage für einen gesunden Körper, mit probiotischen Nahrungsmitteln wie Wasserkefir schaffst Du hier die ideale Grundlage.

Liest Du noch oder fermentiert Du schon?

Mehr über die Wirkungen von Wasserkefir erfährst du hier: Wasserkefir Wirkung. Danach wirst Du wahrscheinlich den Drang verspüren, selber Wasserkefir herzustellen und Dich von dem erfrischenden, süß-säuerlichen Geschmack zu überzeugen. In weiteren Beiträgen hier bei Fairment geben wir Dir weitere tolle Tipps, um Dein Geschmackserlebnis weiter zu steigern.

In unserem Fairment Shop kannst Du darüber hinaus Deine erste Wasserkefir Starterkultur bestellen und Dich in Zukunft stolz Kefirbrauer nennen.

 

 

Quelle

Fiorda, Fernanda Assumpcao; de Melo Pereira, Gilberto Vinicius; Thomaz-Soccol, Vanete; Rakshit, Sudip Kumar; Pagnoncelli, Maria Giovana Binder; Vandenberghe, Luciana Porto de Souza; Soccol, Carlos Ricardo (2017): Microbiological, biochemical, and functional aspects of sugary kefir fermentation – A review. In: Food microbiology 66, S. 86–95. DOI: 10.1016/j.fm.2017.04.004.

 

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