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Welche Wirkung hat Kefir?

Über Kefir wird heute in der Gesundheitsbranche immer mehr geredet. Einige Wirkungen und Effekte werden Kefir nachgesagt: Was passiert also, wenn Du Kefir trinkst? Welche Wirkung hat Kefir im Körper?

Was ist Kefir?

Wenn Du mehr über Milchkefir fahren möchtest, dann empfehlen wir Dir, unseren Grundlagen-Artikel über Kefir zu lesen. Darin findest Du eine große Übersicht über Kefir, wie er gemacht wird, was es Wissenswertes dazu zu lesen gibt, und mehr. Die meisten Deiner Fragen wird dieser Beitrag beantworten.

Konkret über die Wirkungen von Kefir im Körper haben wir noch nicht geredet. Darum soll es heute gehen.

Kefir Wirkung im Körper

#1 Kefir ist eine gute Quelle für viele Nährstoffe

Kefir ist ein fermentiertes Getränk, üblicherweise auf Kuhmilch oder Ziegenmilch basierend. Es entsteht, indem die Kefirkristalle der Milch hinzugegeben werden. Dies sind keine Kristalle im üblichen Sinne, sondern symbiotische Kulturen aus Hefen, Milchsäure- und Essigsäurebakterien. Die Kristalle sehen ein wenig aus wie Blumenkohl.

Kefir kommt ursprünglich aus dem Kaukasus. Der Name wurde aus dem türkischen Wort keyif, was so viel wie „gutes Gefühl“ bedeutet, hergeleitet. Das zeigt, worauf die Menschen schon immer Wert legten: Das schöne Mundgefühl.

Die Milchsäurebakterien verdauen Laktose und bilden Milchsäure, daher schmeckt Kefir so sauer wie Joghurt, hat aber eine etwas dünnere Konsistenz.

Ein 175ml-Glas Kefir enthält:

Protein: 6 g

Kalzium: 20 % des Tagesbedarfs

Phosphor: 20 % des Tagesbedarfs

Vitamin B12: 40 % des Tagesbedarfs

Riboflavin (B2): 90 % des Tagesbedarfs

Magnesium: 5 % des Tagesbedarfs

Sowie eine nicht zu vernachlässigende Menge Vitamin B.

Hinzu kommen etwa 100 kcal, 7-8g Kohlenhydrate und 3-6 g Fett, je nachdem, welche Milch Du verwendest.

Kefir enthält darüber hinaus eine ganze Vielzahl bioaktiver Inhaltsstoffe, wie organische Säuren, Peptide und mehr, denen Gesundheitseffekte nachgesagt werden.

Kefir ohne Milchprodukte, zum Beispiel auf Basis von Kokosmilch, Kokosnusswasser oder anderen Pseudomilch-Sorten, enthält selbstverständlich ein anderes Nährstoffprofil. Wir beziehen uns hier lediglich auf Kefir auf Ziegenmilch- oder Kuhmilchbasis.

 

#2 Kefir ist ein stärkeres Probiotikum als Joghurt

Einige Mikroorganismen haben können Gesundheitseffekte im Körper erzielen, wenn sie konsumiert werden. Sie werden auch als Probiotika bezeichnet, da diese Mikroorganismen die Gesundheit in vielen verschiedenen Wegen positiv beeinflussen können, wie etwa Verdauung, Gewichtsregulation und stabile Gesundheit.

Joghurt ist das bekannteste Probiotikum in der westlichen Ernährung, wobei Kefir wahrscheinlich eine noch stärkere Quelle für Probiotika ist. Wie kommen wir darauf?

Kefirknöllchen enthalten ca. 30 verschiedene Stämme Bakterien und Hefen, was es zu einer vielseitigeren/diverseren Quelle für Probiotika macht als Joghurt. Joghurt enthält in der Regel nur einige wenige Stämme Milchsäurebakterien.

 

#3 Kefir enthält wirkungsvolle antibakterielle Eigenschaften

Einige Probiotika im Kefir wird nachgesagt, vor Infektionen zu schützen. Darunter auch das Milchsäurebakterium Lactobazillus Kefirreh, welches ausschließlich in Kefir vorkommt.

Studien zu folgen kann dieses Bakterium schädliche Bakterien wie Salmonellen, E. coli und Helicobacter pylori am Wachstum hindern.

Ähnliche Wirkungen werden noch anderen Milchsäurebakterien im Kefir nachgesagt. Kefir an, der wichtigste Ballaststoffen in Kefirkristallen, hat ebenfalls antibakterielle Eigenschaften.

 

#4 Kefir kann zu gesunden Knochen und einem niedrigeren Osteoporoserisiko beitragen

Osteoporose wird darüber charakterisiert, dass Knochengewebe verloren geht und die Knochendichte sinkt. Damit werden Knochen anfälliger für Verletzungen und Brüche.

Besonders unter älteren Frauen ist dies verbreitet, diese Gruppe hat das höchste Risiko für Knochenbrüche. Es sollte also auf ausreichend Calcium in der Ernährung geachtet werden, da Calcium als wichtigster Baustein der Knochen zu einem guten Knochenwachstum und einer guten Knochendichte beiträgt.

Kefir, besonders auf Basis von Vollfettmilch, ist nicht nur eine tolle Quelle für Calcium, sondern enthält auch Vitamin K2 und Vitamin D. Diese zwei Vitamine haben neben Kalzium eine wichtige Rolle beim Aufbau von Knochen, und sind beide in Kefir enthalten. In Studien konnte gezeigt werden, dass Vitamin K2 in der Ernährung effektiv Knochenbrüchen vorbeugt.

 

#5 Kefir wird eine antikanzerogene Wirkung nach gezeigt nachgesagt

Krebs ist einer der weltweit häufigsten Todesursachen. Probiotische, fermentierte Milchprodukte könnten Tumorwachstum hemmen, indem sie die Bildung von krebserregenden Substanzen hemmen, und gleichzeitig das Immunsystem stimulieren.

Diese antikanzerogene Wirkung wurde in Reagenzglasstudien nachgewiesen und könnte sich auch bald auf den Menschen übertragen.

 

#6 Die Probiotika in Kefir könnten bei vielen Verdauungsbeschwerden helfen

Probiotika im Kefir können dabei helfen, eine gesunde Darmflora wiederherzustellen. Deswegen sind sie auch so effektiv in der Behandlung von Durchfallerkrankungen und weiteren Beschwerden des Magen-Darm-Traktes.

Es gibt viele Studien die zeigen, dass Probiotika bzw. probiotische Nahrungsmittel bei verschiedenen Verdauungsbeschwerden helfen können. Unter anderem bei Reizdarmsyndrom und Durchfallerkrankungen.

Daher könnte Kefir eine wirkungsvolle Hilfe bei Verdauungsbeschwerden aller Art sein. Vorausgesetzt, es besteht keine Laktose-, oder Casein-Unverträglichkeit.

 

#7 Kefir wird meist gut vertragen, häufig auch von Mensch mit Laktoseintoleranz

Eine Laktoseintoleranz können Betroffene den Milchzucker Laktose nicht verdauen und es kommt zu schmerzhaften Symptomen wie Blähungen und Durchfall.

Die Symptome lassen in der Regel nach, wenn die Laktose in der Ernährung entweder ganz ausgeschlossen oder zumindest stark reduziert wird.

Bei der Fermentation, in der Milchkefir entsteht, wird der Großteil der Laktose abgebaut. Außerdem enthält der fertige Milchkefir, wenn er getrunken wird, Lactase und ß-Galactosidase, zwei Enzyme, die noch vorhandene Laktose im Magen-Darm-Trakt noch abbauen können.

Daher wird Kefir, wenn er lange genug fermentiert wurde (lieber 36 Stunden oder länger fermentieren lassen), auch von Betroffenen der Laktoseintoleranz in der Regel gut vertragen.

 

#8 Kefir könnte bei Symptomen von Allergien und Asthma helfen

Allergische Reaktionen werden durch entzündliche Prozesse gegen harmlose Umweltsubstanzen hervorgerufen. Menschen mit einem überempfindlichen Immunsystem sind anfällig für Allergien, was asthma-ähnliche Symptome hervorrufen kann.

In Tierstudien konnte gezeigt werden, dass Kefir entzündliche Prozesse hemmt, die zu Allergien und Asthma führen können. Menschliche Studien fehlen jedoch noch.

 

#9 Kefir kann sehr leicht zu Hause selbst gemacht werden

Der letzte Punkt Ist zwar keine Wirkung, aber nicht weniger wichtig. Wenn Du nämlich nicht sicher bist, welche Qualität der Kefir im Supermarkt hat, ist es besser, Kefir selber herzustellen. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist in der Regel auch die gesündere und bessere Lösung, da nur Du sichergehen kannst, welche Produkte verwendet werden und wie der Kefir fermentiert wird.

 

Wie geht es weiter?

Hast Du Lust darauf bekommen, einmal selber Kefir Zuhause herzustellen? Alles, was Du benötigst, steht in diesem Beitrag beschrieben: Kefir Equipment.

Die Kefirkristalle als Starterkultur, die Du theoretisch nur einmal kaufen, und sie dann am Leben halten musst, kannst Du in unserem Onlineshop bekommen: Kefirkristalle im Ferment Onlineshop.

Im Blog hier findest Du außerdem weitere, tolle Beiträge über Kefir, Rezepte, Herstellungsarten, die Geschichte von Kefir und mehr.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und frohes Fermentieren!

 

  1. Carasi P, Díaz M, Racedo SM, De Antoni G, Urdaci MC, Serradell M de los A. Safety Characterization and Antimicrobial Properties of Kefir-Isolated Lactobacillus kefiri . BioMed Research International. 2014;2014:208974. doi:10.1155/2014/208974.
  2. Beto JA. The Role of Calcium in Human Aging. Clinical Nutrition Research. 2015;4(1):1-8. doi:10.7762/cnr.2015.4.1.1.
  3. Angelakis, Emmanouil; Merhej, Vicky; Raoult, Didier (2013): Related actions of probiotics and antibiotics on gut microbiota and weight modification. In: The Lancet Infectious Diseases 13 (10), S. 889–899. DOI: 10.1016/S1473-3099(13)70179-8.
  4. Goldenberg, Joshua Z.; Ma, Stephanie S. Y.; Saxton, Jane D.; Martzen, Mark R.; Vandvik, Per O.; Thorlund, Kristian et al. (2013): Probiotics for the prevention of Clostridium difficile-associated diarrhea in adults and children. In: The Cochrane database of systematic reviews (5), CD006095. DOI: 10.1002/14651858.CD006095.pub3.
  5. Khoury, Nathalie; El-Hayek, Stephany; Tarras, Omayr; El-Sabban, Marwan; El-Sibai, Mirvat; Rizk, Sandra (2014): Kefir exhibits antiproliferative and proapoptotic effects on colon adenocarcinoma cells with no significant effects on cell migration and invasion. In: International journal of oncology 45 (5), S. 2117–2127. DOI: 10.3892/ijo.2014.2635.
  6. Lee, Mee-Young; Ahn, Kyung-Seop; Kwon, Ok-Kyung; Kim, Mee-Jin; Kim, Mi-Kyoung; Lee, In-Young et al. (2007): Anti-inflammatory and anti-allergic effects of kefir in a mouse asthma model. In: Immunobiology 212 (8), S. 647–654. DOI: 10.1016/j.imbio.2007.05.004.
  7. Ritchie, Marina L.; Romanuk, Tamara N. (2012): A meta-analysis of probiotic efficacy for gastrointestinal diseases. In: PloS one 7 (4), e34938. DOI: 10.1371/journal.pone.0034938.
  8. Sarkar, S. (2007): Potential of kefir as a dietetic beverage – a review. In: British Food Journal 109 (4), S. 280–290. DOI: 10.1108/00070700710736534.

 

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