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Kombucha Pilz: Alles was Du wissen musst [+3 ungewöhnliche Anwendungen]

Alles über den Kombucha Pilz! Wusstest du, dass wir Europäer jährlich etwa 2 kg Zucker durch zuckerhaltige Softdrinks von Coca-Cola & Co. zu uns nehmen? Schockierend oder? Wenn du für dich etwas ändern willst, bist du hier richtig.

Zuerst einmal möchten wir dir gratulieren, dass dein Interesse einem der interessantesten und sagenumwobensten Getränken der Geschichte gilt! Und gesund ist es auch noch.

Als wir das erste Mal vor etwa 5 Jahren auf das Geheimnis des Kombucha Pilz gestoßen sind, waren wir gleich fasziniert. Viele tausende gebraute Liter Kombucha später sind wir bereit, dir in diesem Artikel alles mitzugeben, was wir auf unserer Reise vom Hobby-Brauer zur Kombucha Manufaktur über den geheimnisvollen Teepilz gelernt haben 😉

Aber dazu gleich mehr.

Übrigens: >> Wenn du selbst Kombucha brauen und einen Kombucha Pilz kaufen willst, klicke hier! 

Lass uns kurz gemeinsam herausfinden, ob Kombucha etwas für dich ist.

Wenn du nur bei einem dieser 6 Punkte nickst, dann bist du bereit fürs Kombuchabrauen und der Teepilz wird dein bester Freund!

Kombucha ist das Richtige für dich, wenn

  •  du zuckerhaltige Softdrinks ungesund findest und nach einer zuckerarmen und erfrischenden Alternative suchst.
  •  du nach erfrischenden Ergänzungen für den täglichen Tee suchst, (besonders im Sommer!)
  • du auf bewusste Ernährung achtest und dich für die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln interessierst.
  • du dich der Wichtigkeit des Darms für die gesamte Gesundheit bewusst bist.
  • du auf der Suche nach facettenreichem Geschmack bist.
  • du nach einer günstigen, geschmackvollen Alternative für gekaufte Getränke suchst.

Du hast mindestens einmal genickt? Wunderbar! Dann lass uns jetzt einsteigen. In unter 10 Minuten weißt du alles, was du über Kombucha wissen musst.

Was ist der Kombucha Teepilz?

Der sogenannte Teepilz ist eigentlich gar kein Pilz, aber dazu später mehr. Er ist eine hautfarbene (beige) Struktur aus Cellulose, die aussieht, wie ein Pfannkuchen und eine Lebensgemeinschaft aus Bakterien und Hefen bildet. Die Cellulose ist quasi die Wohngemeinschaft, die Bakterien und Hefen sind die Bewohner. Diese leben in Symbiose, also einer Harmonie, wie man Sie in echten Wohngemeinschaften wahrscheinlich seltener findet (kleiner Scherz) 😉

Der Fachbegriff für den Teepilz ist Scoby. Scoby steht für Symbiotic Colony of Bacteria and Yeast. Übersetzt heißt das: Symbiotische Kolonie aus Bakterien und Hefen, also genau wie oben beschrieben.

ExpertenfaktDie im Scoby vorkommenden Bakterien bzw. Hefen gehören hauptsächlich den Stämmen Gluconobacter bzw Acebobacter an.  Im Volksmund hat sich der Begriff Teepilz oder einfach Kombucha Pilz eingebürgert!

Woraus besteht der Kombucha Pilz?

Der Kombucha Pilz ist im Grunde ein Geflecht aus Ballaststoffen (Kombuchan) und Mikroorganismen. Die Bakterien, Hefen und Enzyme, die sich darin tummeln, unterscheiden sich von Kultur zu Kultur und von Land zu Land. Eine genaue Auflistung der Mikroorganismen im Kombucha findest du hier (Jayabalan, 2014):

Bakterien im Kombucha Pilz

  • Acetobacter xylinum
  • pasteurianus
  • aceti
  • intermediussp. nov.,
  • nitrogenifigenssp. nov.,
  • Gluconobacter oxydans
  • Gluconacetobacter A4 (G. sp. A4)
  • Gluconacetobacter kombuchae nov.,

Hefen im Kombucha Pilz

Es wurden bereits Hefen aus den folgenden Familien isoliert: SaccharomycodesSchizosaccharomycesZygosaccharomycesBrettanomyces/DekkeraCandidaTorulosporaKloeckeraPichiaMycotorula, Mycoderma, Torula, Torulopsis, Mycotorula, Mycoderma.

Die folgenden Spezies konnten bereits wissenschaftlich beschrieben und detektiert werden:

  • Saccharomyceten/mycoiden
    • Saccharomyces bisporus
    • Saccharomycoides ludwigii
    • Saccharomyces cerevisiae 
  • Zygosaccharomyceten
    • Zygosaccharomyces rouxii
    • Zygos. bailii
    • Zygos. kombuchaensissp
  • Brettanomyceten
    • Brettanomyces intermedius,
    • B. bruxellensis
    • B. claussenii.
  • Candida
    • Candida famata
    • C. guilliermondii
    • C. obutsa
    • C. stellata
    • C. guilliermondi
    • C. colleculosa
    • C. kefyr
    • C. krusei
    • C. krusei
  • Weitere
    • Schizosaccharomyces pombe
    • Torulaspora delbrueckii
    • Pichia membranefaciens
    • Kloeckera apiculata
    • Kluyveromyces africanus

Kombucha Herkunft – Der Mythen- und Faktencheck

Kombucha ist kein Trendgetränk, es ist nicht die nächste „Limonade“ die wiedermal auf dem Markt aufpoppt und eigentlich nur aus Wasser und ein paar künstlichen Aromen besteht. Im Gegenteil: Kombucha ist bereits seit fast 2.000 Jahren bekannt! Es ranken sind zahlreiche Legenden um das Getränk aus dem „Wunderpilz“, die sich je nach Kultur und Land unterscheiden.

Die Legende vom japanischen Kaiser

Die Legende besagt, dass Anno 414 nach Christus ein koreanischer Wanderarzt mit dem Namen Dr. Kombu eine Audienz beim japanischen Kaiser Inkyo hatte. Der Kaiser bat den Arzt aufgrund eines Magenleidens zu sich.

Mithilfe des „Wundergetränks“ gelang es Kombu, die Leiden des Kaisers zu lindern. Dank Mundpropaganda sprach sich die Wirkung des Getränks wie ein Lauffeuer herum und die Menschen gaben diesem den Namen „Kombucha“ (ausgesprochen: Kombu-tscha). Die Silbe -cha bezeichnet dabei einfach das japanische Wort für „Tee“. Also „Tee des Dr. Kombu“.

Die Legende vom Algentee

Noch heute trinken Japaner liebend gerne Kombucha. Wann immer wir aber auf Veranstaltungen & Verkostungen auf Japaner treffen, endet der neugierige erste Kontakt oft in einer verdutzten Verwunderung über den eigenartigen Geschmack unseres Kombucha. Die Lösung ist ganz einfach: In Japan ist „Kombu“ eine Alge, die gerne als Teegrundlage dient für den sogenannten Kombu-Cha. Ein Getränk also, was zwar gleich heißt, aber völlig unterschiedlich ist.

Vielleicht stammt der Name aber trotzdem daher. Niemand weiß es genau.

 Immer die Chinesen?

Die Chinesen haben nicht nur das Schießpulver und die Pasta erfunden. Nein, sogar unser heiß geliebter Kombucha kommt dort bereits als „Tee der Unsterblichkeit“ in alten Schriften vor. Unsterblichkeit bedeutet für Chinesen allerdings „nur“ ein gesundes, langes Leben.

In einigen Büchern finden sich sogar Hinweise über die Erwähnung eines essigartigen Tees in alten römischen Schriften und sogar in der Bibel.

Egal woher das Getränk nun letztendlich herkommt, wir wissen heute, dass es in der Neuzeit schon lange sehr beliebt ist unter den Bewohnern der östlichen Staaten. Von Osteuropa bis Russland haben sich die Menschen teils skurrile, aber immer wertschätzende Namen für unseren Kombucha ausgedacht.
Unsere Lieblinge sind:

  • Heldenpilz
  • Japanisches Mütterchen
  • Russische Blume
  • Zauberpilz
  • Medusentee
  • Wunderpilz (… den nutzen wir am liebsten…)

In allen Kulturen wurde der Teepilz als ein wertvolles Geschenk für Freunde & Familie betrachtet. In der Regel wurde das Kombucha-Baby, dass sich bei jedem Gärvorgang bildet, weitergegeben. Man schenkte sozusagen Gesundheit und Wohlbefinden weiter. Dieser Brauch hat bis heute in einigen Teilen Russlands Tradition.

Im Zuge vom Austausch von Gefangenen während der zwei großen Weltkriege kam der Kombucha dann auch nach Deutschland, erlebte hier ein Hoch, wurde aber im Zuge der Industrialisierung der Lebensmittelproduktion durch Fertiggerichte und Softdrinks verdrängt.

Und genau DAS wollen wir mit Fairment reversieren. In den USA ist echter, lebendiger Kombucha aus kleinen Manufakturen schon heute der größte Trend unter gesundheitsbewussten Menschen

Jetzt weißt du alles wichtige über die Historie des Teepilzes.
Aber wie funktioniert er?

Kombucha – Wie der Teepilz einfachen Tee in Kombucha verwandelt

Der biologische Prozess, der Tee mithilfe des Teepilzes in Kombucha verwandelt heißt, Fermentation. Ein einfacher Gärungsprozess, den du vielleicht schon vom echten Sauerkraut (aus Kohl!) oder vom koreanischen Kimchi kennst!
Wir wollen es kurz halten. Schließlich sind wir nicht alle Mikrobiologen. Aber ein Grundverständnis hilft dir, um von selbst auf mögliche Wirkungen des Kombucha zu schließen! 

Grundlage für Kombucha ist gezuckerter Tee. Die Bakterien und Hefen nutzen die Nährstoffe daraus für den Fermentationsprozess. Vereinfacht dargestellt passiert es so:

  1. Die Hefen verstoffwechseln den Zucker ähnlich wie beim Bier zu Kohlensäure und Alkohol.
  2. Die Bakterien verstoffwechseln den Alkohol und die Inhaltsstoffe des Tees in wertvolle Säuren und andere Inhaltsstoffe.

Während dieses Prozesses der natürlich teils zeitgleich abläuft entstehen Enzyme, Vitamine (Achtung Veganer: B12!) und verschiedenste Säuren.

Je nach Dauer der Fermentation (von 5 bis 21 Tagen) wird das fertige Getränk saurer und essigähnlicher. Der Zucker wird fast vollständig von den Hefen verstoffwechselt, weshalb Kombucha in der Regel ein zuckerarmes Getränk ist.

Kombucha – Das Urrezept aus Russland

Spricht man in Russland von Kombucha, dann meint man immer das Grundrezept mit einfachem schwarzen Tee. Kombucha ist deshalb spannend, weil es unzählige Geschmacksvarianten gibt. Der Klassiker wird oft so gemacht:

  1. 1 Liter Wasser kochen
  2. 6 Gramm beliebigen Schwarztee hinzugeben und 20 Minuten ziehen lassen
  3. 60 Gramm Zucker (Rüben- oder Rohrzucker) einrühren
  4. Alles abkühlen lassen
  5. 10% fertigen Kombucha als „Startflüssigkeit“ hinzugeben
  6. Teepilz hinzugeben
  7. Je nach Belieben 5-21 Tage fermentieren lassen
  8. Genießen!

Wichtig bei der Herstellung von Kombucha ist es, möglichst immer einen Anteil echten Tees zu verwenden.

Was echter Tee ist, fragst du dich?

Jeder Tee, von weißem bis schwarzen Tee stammt von derselben Pflanze (Camelia Sinensis). Deren Nährstoffe sind die Grundlage für eine erfolgreiche Fermentation.

Alle anderen als „Tee“ bezeichnete Mischungen sind Kräuter.

Es gibt viele Möglichkeiten Kombucha mit Geschmack zu versehen. Die ursprünglichste Variante ist die Kombucha Zweitfermentation.

Du willst Kombucha selbst machen? Hier findest du unsere ausführliche Kombucha Anleitung.

Wie schmeckt Kombucha?

Der Geschmack von Kombucha ist so vielfältig wie seine Wirkung interessant ist. So viele Kräuter, Gewürze und Tees, wie es auf der Welt gibt, so viele Geschmäcker kann Kombucha entwickeln. Eins haben aber alle Kombucha gemeinsam: Sie moussieren, schmecken spritzig und erinnern oft an Cidre, Apfelessig oder Federweißer.

Wie viel Kombucha solltest du trinken?

Auch wenn Kombucha von vielen Menschen aus gesundheitlichen Motiven getrunken wird, ist er keine Medizin. Kombucha ist ein aromatisches Erfrischungsgetränk und eine Obergrenze für den Kombucha-Konsum gibt es nicht.

In der Literatur wird eine Menge von etwa 0,3 Liter bis 0,5 Liter über den Tag verteilt empfohlen. Bei Fairment trinken wir aber auch gerne mal 1-2 Liter pro Kopf und Tag, wenn wir unsere Geschmäcker verkosten (und sehen wir nicht vital aus?)

Wir empfehlen dir, dass du auf deinen Körper hörst. Trinke ein paar Gläschen Kombucha und schau, wie es dir geht. Taste dich an das Getränk heran.

Viele Fragen uns, wann sie Kombucha trinken können. Wir können nur sagen: zu jeder Zeit. Vor, während und nach dem Essen. Denn Kombucha enthält so viele verschiedene Nährstoffe, die alle unter anderen Bedingungen im Körper optimal verstoffwechselt werden, dass eine klare Empfehlung schwerfällt.

Wer dem Kombucha verfällt, der kann ihn täglich und für den Rest seines Lebens trinken. Andere wiederum schwören auf eine Kombucha Kur, die zwischen vier und acht Wochen dauern kann.

Wie wirkt Kombucha?

Als Manufaktur für Kombucha dürfen wir aufgrund der strengen Lebensmittel-Richtlinien keine Aussagen zur Wirkung von Kombucha treffen.

Wir schätzen und respektieren dieses Gesetz zum Verbraucherschutz. Gleichzeitig fragen wir uns, warum große Lebensmittelkonzerne dennoch mit falschen Deklarationen den Verbraucher hinters Licht führen dürfen … eine verkehrte Welt!

Du willst also mehr wissen zur Wirkung von Kombucha. Dann stell folgendes Gedankenspiel an: Meinst du, dass ein Lebensmittel, dass keine positive Wirkung auf den Mensch hätte, über Jahrtausende von Generation zu Generation weitergegeben wäre? Wir lassen die Antwort offen.

Was wir sagen dürfen: (Unser) Kombucha ist ein hundertprozentig natürliches Lebensmittel, dass aus Tee und dem Teepilz produziert wird. Es kann ein Baustein deiner ausgewogenen und bewussten Ernährung sein. Während der Fermentation entstehen verschiedene Säuren, Vitamine und Enzyme. Kombucha enthält aktive Mikroorganismen, wie sie auch in unserem Darm vorkommen. Zur Wirkung von Mikroorganismen können wir dir etwas sagen: „Wirkstoffe im Kombucha

Als Menschen leben wir seit Anbeginn der Zeit mit Bakterien und anderen Mikroorganismen auf diesem Planeten zusammen. Es gibt sogar Wissenschaftler die sagen: „Menschen sind ein Haufen Bakterien mit Gehirn“!

In jedem Fall ist Kombucha eine ideale Alternative zu zuckerhaltigen Softdrinks.

Kombucha Pilz
©depositphotos.com/danedwards

 

Lohnt sich der Teepilz Kauf für dich? Egal ob du täglich, wöchentlich oder nur ab und zu Kombucha trinkst. Einen Teepilz kaufen lohnt sich immer … denn:

  • Der Teepilz ist praktisch unsterblich und leicht lagerfähig und jederzeit reaktivierbar!
  • Ein Liter Kombucha kostet bei eigener Herstellung gerade einmal 20-30 Cent!
  • Der Teepilz verdoppelt sich bei fast jedem Brauvorgang!
  • Der Kombucha Teepilz ist ein besonderes Geschenk für Bekannter, Freunde und Verwandte!
  • Der Aufwand für einige Liter Kombucha beschränkt sich auf 20 Minuten alle 2 Wochen!

Warum solltest du NICHT zum Kombucha im Supermarkt greifen?

Der „Kombucha“ im Handel ist bisher stets pasteurisiert, also erhitzt. Dadurch werden alle Mikroorganismen abgetötet. Der Vorteil für das Industrieunternehmen liegt auf der Hand. Ein biologisch nicht mehr aktiver Kombucha kann bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Wir sind mit Fairment die erste deutsche Manufaktur für echten, lebendigen Kombucha. Du findest unsere Flaschen deshalb auch nur im Kühlregal, denn dort müssen sie gelagert werden. Merke dir diese zwei Einkaufstipps für Kombucha:

  1. Kombucha in Plastikflaschen kann kein lebendiger Kombucha sein.
  2. Kombucha im normalen Getränkeregal ist stets pasteurisiert und damit tot.

Lust auf Kombucha bekommen? Dann hol dir doch eine Flasche von uns oder noch besser: Werde Teil der Brau-Community und hole dir einen Kombucha Teepilz von Fairment!

>> Hier geht es zum praktischen Kombucha Starter-Set!

Über den richtigen Umgang mit dem Kombucha Pilz, keine Sorge. Der Teepilz ist kein Hund, den du täglich Gassi führen musst. Ganz im Gegenteil, er ist sogar noch zahmer als eine Katze. Als aktive Brauerin oder aktiver Brauer braucht dein Kombucha alle 10-20 Tage 20 Minuten deiner Aufmerksamkeit. Entspannt oder?

Hier zwei Tipps:

  1. Bei fast jedem Brauvorgang wird dein Teepilz an der Oberfläche im Gefäß ein „Kombucha Baby“ bilden. Das kannst Du mit sauberen Händen einfach abtrennen und in fertigem Kombucha zum Beispiel deinen Freunden (oder ärgsten Feinden, haha) schenken.
    Achtung: Dein Teepilz mag kein Metall. Also nutze bitte keine Schere!
  2. Du fährst in Urlaub und weißt nicht, wohin mit dem Kombucha. Lass ihn einfach abgedeckt stehen und sauer werden. Dann hast du feinsten Kombucha Essig, den du als Starter-Flüssigkeit für den nächsten Ansatz nutzen kannst. Solltest du nicht gerade 12 Monate verreist sein, passiert nichts. Wirklich.

Es gibt sogar Erfahrungsberichte von Menschen, die den Pilz nach Jahren wieder aktiviert haben! Also entspann dich und fang noch heute mit dem Brauen an! Glaub uns, wir sind Männer und wäre es aufwendig, dann hätten wir es nie gemacht (haha)😂

Bonus: Drei erstaunliche Wege den Teepilz noch zu verwenden?

  1. Bio-Dünger: Wer einen grünen Daumen hat, findet für alte SCOBYs und Teereste den optimalen Dünger für seinen Blumen und Pflanzen. Tipp: Alles in den Mixer, dann in den Blumentopf. Fertig!
    >> Bereite deinen Blumen eine Freude!
  2. Gesichtsmaske: Einfach einen ausgediente SCOBYs lauwarm abwaschen. Etwas trocken tupfen und ab auf das Gesicht damit. Fördert die Durchblutung & durch die Säure werden abgestorbene Hautzellen gelöst – natürlicher Peel-Effekt.
    >> Bekomme babyweiche Haut!
  3. Fruchtleder: Gesunde Nascherei ohne Farb-, Zusatz- oder Konservierungsstoffe. Dazu enthält das Fruchtleder weniger Kalorien als eure Lieblingsgummibärchen.

Woher bekomme ich einen Kombucha Pilz?

>> Sichere dir hier deinen biozertifizierten Kombucha Pilz!

Hast du noch Fragen oder weitere skurrile und doch sehr praktische Tipps für die Verwendung von SCOBYs, dann schreibe sie JETZT in die Kommentare.

 

  1. Chakravorty, Somnath; Bhattacharya, Semantee; Chatzinotas, Antonis; Chakraborty, Writachit; Bhattacharya, Debanjana; Gachhui, Ratan (2016): Kombucha tea fermentation: Microbial and biochemical dynamics. In: International Journal of Food Microbiology 220, S. 63–72. DOI: 10.1016/j.ijfoodmicro.2015.12.015.
  2. Dufresne, C.; Farnworth, E. (2000): Tea, Kombucha, and health: a review. In: Food Research International 33 (6), S. 409–421. DOI: 10.1016/S0963-9969(00)00067-3.
  3. Jayabalan, Rasu; Marimuthu, Subbaiya; Thangaraj, Periyasamy; Sathishkumar, Muthuswamy; Binupriya, Arthur Raj; Swaminathan, Krishnaswami; Yun, Sei Eok (2008): Preservation of Kombucha Tea—Effect of Temperature on Tea Components and Free Radical Scavenging Properties. In: Journal of Agricultural and Food Chemistry 56 (19), S. 9064–9071. DOI: 10.1021/jf8020893.
  4. Malbaša, Radomir V.; Lončar, Eva S.; Vitas, Jasmina S.; Čanadanović-Brunet, Jasna M. (2011): Influence of starter cultures on the antioxidant activity of kombucha beverage. In: Food Chemistry 127 (4), S. 1727–1731. DOI: 10.1016/j.foodchem.2011.02.048.
  5. Teoh, Ai Leng; Heard, Gillian; Cox, Julian (2004): Yeast ecology of Kombucha fermentation. In: International Journal of Food Microbiology 95 (2), S. 119–126. DOI: 10.1016/j.ijfoodmicro.2003.12.020.

 

 

Kommentare (13)

Fruchtleder mit Kombucha-Pilz klingt spannend, allerdings finde ich hinter dem Link kein Rezept bei dem Kombucha zum Einsatz kommt? Falscher Link evtl.?

Eine Frage, ich braue jetzt seit einigen Monaten und frage mich ob ich den Kombucha Pilz eine Verschnaufpause im Kühlschrank geben soll? Ich lasse den Tee durchschnittlich 10 Tage oder so fermentieren, und gebe dann neuen Tee zum Kombucha Pilz und der 10 Tages-Prozess beginnt von neuem.

Macht es einen Vorteil den Kombucha Pilz eine Verschnaufpause im Kühlschrank für ein paar Tage zu gönnen?

Vielen Dank für eure Arbeit!
Georg 🙂

Hallo Georg,

nein. Tatsächlich stellt ein Aufenthalt im Kühlschrank Stress für die Kultur dar. Fermentation ist keine Arbeit fr ihn sondern ganz einfach Stoffwechsel. Du kannst immer weiter machen.

Eigentlich nicht. Die GEfahr von Schimmelbefall ist dann wesentlich größer und die Fermentation dauert länger. Aber versuchen solltest du es. Mit wenig Tee am besten.

Lieber Joachim,

sobald der Nachwuchs feste Nahrung zu sich nehmen kann sollte es auch möglich sein das die Kleinen Kombucha trinken sofern sie es mögen 🙂

Jean von Fairment

Hallo. Hab mir den Kombuchapilz bei euch gekauft. Hab ihn angesetzt wie beschrieben, und jetzt, nach fünf Tagen, hat er unter den Pilz, so komische braune Fäden. Jetzt wollte ich wissen, ist das normal,oder muss das so sein?

Lieber Roland,

das ist normal und muss so sein 🙂

Das sind Hefen. So ein Scoby besteht aus Hefen und verschiedenen Bakterien. Durch den Zucker haben beide was zu futtern und können wachsen. Falls du das nicht mit trinken willst dann siebe es einfach beim Abfüllen heraus 😉

LG Jean von Fairment

Kann man eine Aussage darüber machen wieviel Kohlenhydrate (Zucker) der trinkfertige Kombucha enthält (bei einer zuckerfreien Diät wichtig)?

Liebe Trixi
du kannst davon ausgehen dass trinfertiger Kombucha zwischen 2-8 g/L Zucker enthält. Unser trinkfertiger Kombucha enthält ca. 5 g/L Zucker. Durch eine längere Fermentation kannst du den Zuckergehalt gering halten, wodurch dein Kombucha saurer schmecken wird.
LG dein Fairment-Team

In den 90ern hatte ich das Buch von Günther Frank gelesen und war begeistert, da mein Familie Kombucha auch schon in den 80ern mal kurz gebraut haben. Daher dachte ich viel hilft viel und bebaute 25 Liter in 14 Tagen. Also habe ich 1.5 Liter pro Tag getrunken. Irgendwann war es mir aber zu viel und ich bekam nichts mehr runter und meine Familie war von dem Geruch auch nicht begeistert. Also 1.5 Liter jeden Tag schafft man auf Dauer nicht. Ich denke 100 ml bis 250 ml pro Tag sind realistisch, wenn man dauerhaft den gesunden Genuss möchte.

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      Danke Fairment. Dank euch gibt es bei mir jetzt immer frische Fermente auf den Tisch. Das tut dem Geldbeutel aber vor allem der Gesundheit ganz gut. Die Community hat mich immer mit Rezepten inspiriert.

    2. 5 out of 5
      „Fairment hat meine Küche erobert. Ich backe jetzt auch mein eigenes Sauerteig Brot.“

      An einer Darmerkrankung leidend, tragen Fermente einen großen Teil zu meiner Gesunderhaltung bei. Fairment klärt auf und macht den Einstieg in die Welt der Fermentation mit ihren Produkten leicht, unterhaltsam und stylisch.

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