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Lies das, bevor Du irgendwo Manuka Honig kaufst!

Manuka Honig ist eines der aktuell meist-gefeiertsten und aufsteigendsten Sternchen am medizinischen Himmel. Und das zu Recht: Manuka Honig ist eines der stärksten Antibiotika in der Natur, jedoch ohne die Nebenwirkungen und Antibiotikaresistenzen. Er lässt sich ebenfalls bei der Wundbehandlung bei vielen chronischen, inneren wie äußeren, Problemen anwenden. Aber beim Kauf gibt es ein paar Dinge zu beachten. Daher möchten wir Dir die nötigen Informationen geben, bevor es zu spät ist!

 

Was ist Manuka Honig? Ein kurzer Überblick

Manuka Honig entsteht durch die Arbeit von fleißigen Bienen aus dem Nektar von Südseemyrte, auch bekannt als Manuka-Strauch.

Die Südseemyrte erinnert jedoch nur äußerlich an einen Strauch – botanisch gesehen ist es ein Baum! Es gibt sie nur in Südostaustralien und in Neuseeland. Der Baum wird 4-15m hoch, die Blüten sehen aus wie Kirschblüten, und junge Zweige sowie Blüten sind von silbernen Härchen umgeben. So kann der Baum erkannt werden.

Manuka Honig ist reichhaltig an entzündungshemmenden Wirkstoffen als andere Honigsorten, dazu kommen viele ätherische Öle wie Kampfer, Quercetin, Kaffeesäure und Rosmarinsäure.d

Einzigartig im Manuka Honig ist Methylglyoxal, ein antibakteriell wirkendes Aldehyd. Methylglyoxal in Verbindung mit dem Honig wirkt sehr stark antibakteriell, bekämpft aber auch Viren und Pilze.

Das macht Manuka Honig so einzigartig und vielseitig, auch für äußere Anwendungen wie chronisch-entzündliche Hauterkrankungen (Psoriasis, Neurodermitis, Gürtelrose, Akne) oder bei Problemen des Magen-Darm-Traktes (Gastritis, SIBO, Leaky Gut Syndrom)2-11. Dazu und auch bei Verbrennungen und Schnittwunden ist Manuka Honig sehr wirkungsvoll.

Durch Kaltschleuderung direkt nach der Ernte, höchste Qualitätssicherung und Direktimport aus Neuseeland gelangt der Manuka Honig zu uns. Was solltest Du vor dem Kauf nun wissen?

 

Was Du vor dem Kauf von Manuka Honig wissen solltest

Herkunft

Der Honig sollte natürlich aus Südostaustralien oder Neuseeland importiert werden. Nicht aus der Türkei, nicht aus Südamerika, nur aus Südostaustralien und Neuseeland.

Preis

Je günstiger der Manuka Honig, desto weniger Wirkstoffe sind auch enthalten. Für ein 500 g Glas solltest Du bereit sein, 50-60 € auf den Tisch zu legen. Das ist sehr viel.

Dank seiner einzigartigen Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten ist Manuka Honig jedoch eher als Heilmittel als Nahrungsmittel anzusehen. Das rechtfertigt den Preis.

Farbe

Manuka Honig sollte dunkel-golden bis hellbraun sein. Nicht heller, da ganz gerne mit Akazienhonig oder anderen Honigsorten gestreckt wird.

UMF

Dies steht für unique manuka factor und ist eine Umrechnung des Methylglyoxal-Gehalts. Bei einem UMF von 10-15 ist mit einer anständigen Wirkung zu rechnen. Wenn Du höchste Qualität und Wirkung erreichen möchtest, sollte der UMF mindestens 15 betragen.

MGO

Neben UMF das wichtigste Qualitätsmerkmal. Methylglyoxal ist einzigartig in Manuka Honig, je höher der MGO-Wert, desto sicherer kannst Du Dir sein, dass dieser Honig echt und nicht gepanscht ist. Ein Minimum von 400 sollte gegeben sein, um einen UMF-Wert von 15 entsprechend zu halten. Es gilt daher für guten Manuka Honig MGO 400 als Minimum.

Haltbarkeit

Theoretisch ist Honig ein Nahrungsmittel mit unbegrenzter Haltbarkeit. Es sind ägyptische Gräber mit Honig in Tongefäßen entdeckt worden, 4000 Jahre alt, und der Honig immer noch genießbar. Theoretisch ist der Honig also, einmal gekauft, unbegrenzt haltbar. Hebe ihn so lange auf, bis Du ihn wirklich benötigst.

Nahrungsmittel?

Du kannst den Manuka Honig selbstverständlich zum Süßen und als Nahrungsmittel verwenden, keine Frage. Es ist ja auch Honig, ein Nahrungsmittel. Die meisten Anwender sehen jedoch den hohen Preis und wenden ihn nur an, wenn er auch wirklich benötigt wird.

 

Nun würden wir mal sagen, Du bist vorgewarnt. Nun weißt Du, worauf zu achten ist und wie Du den richtigen Manuka Honig kaufst. Fall nicht auf die Fälscher und gepanschten Manuka Honigs herein, sondern gebe lieber ein paar Euro mehr aus, dafür für den richtigen.

Die Wirkungen von Manuka Honig (Entzündungshemmung, Desinfektion und Bekämpfung von Infekten) ist mit denen anderer Naturheilmittel und Naturstoffen vergleichbar, jedoch deutlich stärker. Trotzdem würden wir Dir gerne noch ein paar Alternativen vorschlagen:

 

Weitere Naturheilmittel und Alternativen zu Manuka Honig

Hier auf Fairment geht es auch darum, Naturheilmittel zu entdecken und wieder zugänglich zu machen. Welche Alternativen zu Manuka Honig, wenn auch nicht so effektiv, gibt es noch?13-18

 

Ochsengalle und Zwiebelsaft

Diese Mischung kommt sehr nahe an die Wirkung von Manuka Honig heran. Besonders bei multiresistenten Keimen wie Staphylococcus aureus scheint diese Mischung sehr effizient zu sein.

Honig, Ingwerpulver und Knoblauchextrakt

Gleich hinter Ochsengalle und Zwiebelsaft kommt diese Mischung. Effektiv bei innerer und äußerer Anwendung. Jedoch muss man mit dem Knoblauchpulver zurechtkommen 🙂

Senföl

Stark antibakteriell, intensiv, leicht stechender Geruch.

Kokosöl

Auch Kokosöl hat antivirale und antibakterielle Eigenschaften, hast Du das gewusst? Dies wird ebenso auf die entzündungshemmenden Polyphenole, aber vor allem auf die Laurinsäure zurückgeführt. Daher ist es empfehlenswert, täglich mit Kokosöl zu kochen.

Kombucha

Kombucha wirkt leicht abführend, ist probiotisch und verdrängt Erreger im Magen-Darm-Trakt. Es ist kein Antibiotikum, jedoch eines der stärksten Naturheilmittel.

Schwarzkümmel

Hast Du gewusst, dass Schwarzkümmel ähnlich wie Senföl zur äußeren Anwendung bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen und Infekten eingesetzt werden kann? Dann versuche es einmal!

Oreganoöl

Das ätherische Öl Carvacrol (auch in Bohnenkraut reichlich enthalten) ist wohl neben Methylglyoxal eines der stärksten antibiotisch wirkenden Stoffe überhaupt in der Natur. Zwar reizt es Schleimhäute und ist nur bedingt zur äußeren Anwendung geeignet, jedoch in Form von Oreganoöl-Kapseln besonders bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Gastritis und SIBO sehr empfehlenswert.

 

Viele dieser Stoffe sind nicht bekannt oder werden deutlich unterschätzt. Daher wollten wir sie Dir gerne noch nennen. Es muss nicht immer der Porsche sein (Manuka Honig), manchmal tut es auch schon der Mittelklassewagen.

Generell raten wir nicht vom Gebrauch von Antibiotika ab: Antibiotika können lebensrettend sein und haben ihren festen Platz in der Schulmedizin. Sie werden jedoch deutlich mehr verschrieben, als sie wirklich benötigt werden (auch bei viralen Effekten, was total sinnlos ist).

Manuka Honig sollte nicht immer über Antibiotika stehen, sondern maximal die Wirkung von Antibiotika ergänzen und verstärken. Bei leichten bis mittleren Infekten kann Manuka Honig Antibiotika überflüssig machen und diese nur bei wirklich schlimmen Effekten hergezogen werden.

Es gibt natürliche Alternativen zu Manuka Honig, die wir Dir hier genannt haben.

Wie nutzt Du dieses Wissen? Hast Du noch weitere Fragen zu Manuka Honig oder natürlichen Alternativen? Lass uns gerne einen Kommentar da ????

 

 

Quellenverzeichnis

  1. Almasaudi, Saad B.; Abbas, Aymn T.; Al-Hindi, Rashad R.; El-Shitany, Nagla A.; Abdel-dayem, Umama A.; Ali, Soad S. et al. (2017): Manuka Honey Exerts Antioxidant and Anti-Inflammatory Activities That Promote Healing of Acetic Acid-Induced Gastric Ulcer in Rats. In: Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM 2017. DOI: 10.1155/2017/5413917.
  2. Campeau, Michelle E. M.; Patel, Robin (2014): Antibiofilm Activity of Manuka Honey in Combination with Antibiotics. In: International journal of bacteriology 2014, S. 795281. DOI: 10.1155/2014/795281.
  3. Alvarez-Suarez, Jose M.; Gasparrini, Massimiliano; Forbes-Hernandez, Tamara Y.; Mazzoni, Luca; Giampieri, Francesca (2014): The Composition and Biological Activity of Honey: A Focus on Manuka Honey. In: Foods (Basel, Switzerland) 3 (3), S. 420–432. DOI: 10.3390/foods3030420.
  4. Jenkins, Rowena; Cooper, Rose (2012): Improving antibiotic activity against wound pathogens with manuka honey in vitro. In: PloS one 7 (9), e45600. DOI: 10.1371/journal.pone.0045600.
  5. Oelschlaegel, Stefanie; Gruner, Margit; Wang, Pang-Ning; Boettcher, Anja; Koelling-Speer, Isabelle; Speer, Karl (2012): Classification and characterization of manuka honeys based on phenolic compounds and methylglyoxal. In: Journal of agricultural and food chemistry 60 (29), S. 7229–7237. DOI: 10.1021/jf300888q.
  6. Piotrowski, M.; Karpinski, P.; Pituch, H.; van Belkum, A.; Obuch-Woszczatynski, P. (2017): Antimicrobial effects of Manuka honey on in vitro biofilm formation by Clostridium difficile. In: European journal of clinical microbiology & infectious diseases : official publication of the European Society of Clinical Microbiology 36 (9), S. 1661–1664. DOI: 10.1007/s10096-017-2980-1.
  7. Burlando, Bruno; Cornara, Laura (2013): Honey in dermatology and skin care: a review. In: Journal of cosmetic dermatology 12 (4), S. 306–313. DOI: 10.1111/jocd.12058.
  8. Ewnetu, Yalemwork; Lemma, Wossenseged; Birhane, Nega (2014): Synergetic antimicrobial effects of mixtures of ethiopian honeys and ginger powder extracts on standard and resistant clinical bacteria isolates. In: Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM 2014, S. 562804. DOI: 10.1155/2014/562804.
  9. Maddocks, Sarah E.; Jenkins, Rowena E. (2013): Honey: a sweet solution to the growing problem of antimicrobial resistance? In: Future microbiology 8 (11), S. 1419–1429. DOI: 10.2217/fmb.13.105.
  10. Miguel, M. G.; Antunes, M. D.; Faleiro, M. L. (2017): Honey as a Complementary Medicine. In: Integrative Medicine Insights 12. DOI: 10.1177/1178633717702869.
  11. Mandal, Manisha Deb; Mandal, Shyamapada (2011): Honey: its medicinal property and antibacterial activity. In: Asian Pacific journal of tropical biomedicine 1 (2), S. 154–160. DOI: 10.1016/S2221-1691(11)60016-6.
  12. Muller, Patrick; Alber, Dagmar G.; Turnbull, Lynne; Schlothauer, Ralf C.; Carter, Dee A.; Whitchurch, Cynthia B.; Harry, Elizabeth J. (2013): Synergism between Medihoney and rifampicin against methicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA). In: PloS one 8 (2), e57679. DOI: 10.1371/journal.pone.0057679.
  13. Huang, Wen-Cheng; Tsai, Tsung-Hsien; Chuang, Lu-Te; Li, You-Yi; Zouboulis, Christos C.; Tsai, Po-Jung (2014): Anti-bacterial and anti-inflammatory properties of capric acid against Propionibacterium acnes: a comparative study with lauric acid. In: Journal of dermatological science 73 (3), S. 232–240. DOI: 10.1016/j.jdermsci.2013.10.010.
  14. Pesavento, Giovanna; Maggini, Valentina; Maida, Isabel; Lo Nostro, Antonella; Calonico, Carmela; Sassoli, Chiara et al. (2016): Essential Oil from Origanum vulgare Completely Inhibits the Growth of Multidrug-Resistant Cystic Fibrosis Pathogens. In: Natural product communications 11 (6), S. 861–864.
  15. Rajiv, Sukanya; Drilling, Amanda; Bassiouni, Ahmed; James, Craig; Vreugde, Sarah; Wormald, Peter-John (2015): Topical colloidal silver as an anti-biofilm agent in a Staphylococcus aureus chronic rhinosinusitis sheep model. In: International forum of allergy & rhinology 5 (4), S. 283–288. DOI: 10.1002/alr.21459.
  16. Red (2016): Expert panel recommends mustard oils as causation oriented therapy. In: MMW Fortschritte der Medizin 158 (5), S. 74. DOI: 10.1007/s15006-016-7954-1.
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  18. Saha, S. K.; Saha, S.; Akhter, S. M.; Khatun, S.; Islam, M. M.; Roy, P. (2016): In Vitro Determination of Minimum Inhibitory Concentration of Aqueous Garlic Extract and Imipenem against Staphylococcus aureus and Escherichia coli. In: Mymensingh medical journal : MMJ 25 (3), S. 477–484.

 

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