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Alles rund um die Herkunft von Wasserkefir!

Wasserkefir ist ein natürliches Ferment, das aus den Wasserkefir-Kristallen und den Substrate wie Trockenobst und Zucker produziert wird. Aber wo kommen die Wasserkefir-Kristalle her? Wo liegt die der Ursprung? Hier erfährst du einiges über die Herkunft von Wasserkefir.

Was sind Wasserkefir-Kristalle?

Sie sind ein wichtiger Wasserkefir Bestandteil und einzigartig in der Natur. Die Wasserkefir Kristalle sind mit Milchkefir-Kristallen sehr vergleichbar, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Substrat und genauer Zusammensetzung.

Doch was sind Wasserkefir-Kristalle genau? Wo hat das Ferment seinen Ursprung und inwiefern ist es anders als Milchkefir?

Beide Produkte werden zwar aus Knöllchen gemacht und heißen im Englischen grain (Getreide), haben jedoch mit Getreide nichts zu tun. Sie sind konzentrierte Cluster oder Matrices aus Bakterien und Hefen, die in einer Symbiose zusammenleben und von einer Polysaccharid-Matrix namens Kefiran zusammengehalten werden.

Schon gewusst? Eine Symbiose ist das Zusammenleben unterschiedlicher Organismen zum gegenseitigen Vorteil. Dies finden wir in der Natur häufig, so wie bei Ameisen und Blattläuse, oder Clownfisch und Seeanemonen. Im Wasserkefir ist es ähnlich, hier leben verschiedene Mikroorganismen in einer engen Lebensgemeinschaft.

Diese Cluster aus Bakterien, Hefen und Kefiran sehen aus wie kleine Kristalle, kleine Knöllchen aus Gelatine. Die Mikroorganismen in diesem Knöllchen verstoffwechseln Zucker und produzieren Milchsäure, geringe Mengen Alkohol, CO2, weitere organische Säuren, und Nährstoffe.

Herkunft: Woher kommt der Name für die Wasserkefir-Knöllchen

Unterschiedliche Kulturen und Länder geben den Wasserkefir Knöllchen unterschiedliche Namen. So werden sie auch Japan-Kristalle, tibicos, Wasserkristalle, californian bees, Japanische Meeresalgen, Himalaya-Kristallalge, in Deutschland einfach nur „Piltz“, in Italien Kefir di Frutta, oder in Frankreich Graines Vivantes genannt.

Du siehst: Ähnlich wie bei Kombucha gibt es verschiedenste, liebevolle Bezeichnungen.

In verschiedenen Ländern herrschen unterschiedliche Bedingungen für das Wachstum und den Stoffwechsel der Mikroorganismen, daher unterscheiden sich Wasserkefir-Kulturen auch von Land zu Land.

Eine Kultur aus Berlin ist hinsichtlich der Mikroorganismen anders zusammengesetzt als eine Kultur aus Rom oder aus London. Mehr dazu im Beitrag über Wasserkefir Bestandteile.

Wo liegt die Herkunft von Wasserkefir?

Es wurde noch nicht vollständig aufgeklärt, wo genau die Wasserkefir-Kristalle herkommen, aber die Hinweise verdichten sich auf die mexikanische Halbinsel. Gemäß erster Studien wurden die ersten Wasserkefir-Kristalle auf den Opuntien-Kakteen gesichtet und gesammelt. Dort ernährten sich die Kristalle aus dem Zuckerwasser, das der Kaktus ausscheidet.

Die Mexikaner sammelten diese Kristalle und inkubierten sie in Zuckerwasser und produzierten damit den wahrscheinlich ersten Wasserkefir der Welt.

Andere Geschichten und Namensherkünfte wie Himalaya-Kristallalge hingegen besagen, dass ein dem Wasserkefir ähnliches, fermentiertes Getränk in Tibet, in den kaukasischen Bergen sowie auf der Krim (ehemalige Ukraine) getrunken wurde. Wobei natürlich hier die Geschichten schnell im Sande verlaufen und es sich aktuell nur um Spekulationen handelt.

Nach aktueller Sicht ist die Herkunft des Wasserkefirs in Mexiko am wahrscheinlichsten, wobei es natürlich möglich ist, dass die Symbiose aus den Wasserkefir-Kulturen weltweit gleichzeitig und unabhängig voneinander geschehen sein könnte.

Wasserkefir ist ein natürliches, fermentiertes Getränk, so wie es vergorene Früchte auch sind. Es ist daher legitim zu sagen, dass Wasserkefir theoretisch schon sehr lange der Menschheit zur Verfügung stand und damit kein neumodisches Produkt wie etwa Zucker oder raffiniertes Rapsöl ist.

Klar ist, dass es noch mehr Studien über die Herkunft des Wasserkefirs bedarf, um das zu belegen. Bis dahin gehen wir von einer Herkunft in Mexiko aus.

Wie die Wasserkefir-Knöllchen verwenden?

Egal, wie Wasserkefir nun genannt wird, wo er herkommt und wie die exakte Zusammensetzung ist; die Technik, daraus das fermentierte Getränk zu zaubern, ist immer gleich. Mehr dazu erfährst Du im Beitrag Wasserkefir Rezept mit Anleitung. Darin steht beschrieben, dass die Zubereitung immer gleich ist, um nach etwa 1-2 Tagen ein prickelndes, fermentiertes und leckeres Getränk zu bekommen.

Wasserkefir ist eine gesunde Alternative zu herkömmlicher Limonade und besonders für die geeignet, die Milchkefir aufgrund einer Milchunverträglichkeit nicht gut verdauen können.

Wie geht es weiter?

Wenn Du gerade erst auf Wasserkefir gestoßen bist, empfehlen wir Dir, Dich durch die anderen Beiträge über Wasserkefir zu lesen und noch heute Deine Starterkultur für Deinen ersten selbst gemachten Wasserkefir zu bestellen. Dann kannst Du Dich selbst vom tollen Geschmack und den Wasserkefir Wirkungen überzeugen.

Ergänzend:

Fiorda, Fernanda Assumpcao; de Melo Pereira, Gilberto Vinicius; Thomaz-Soccol, Vanete; Rakshit, Sudip Kumar; Pagnoncelli, Maria Giovana Binder; Vandenberghe, Luciana Porto de Souza; Soccol, Carlos Ricardo (2017): Microbiological, biochemical, and functional aspects of sugary kefir fermentation – A review. In: Food microbiology 66, S. 86–95. DOI: 10.1016/j.fm.2017.04.004.

Gulitz, Anna; Stadie, Jasmin; Wenning, Mareike; Ehrmann, Matthias A.; Vogel, Rudi F. (2011): The microbial diversity of water kefir. In: International Journal of Food Microbiology 151 (3), S. 284–288. DOI: 10.1016/j.ijfoodmicro.2011.09.016.

Foto: © depositphotos.com/blackboard1965G

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